Hier gibt es eine Auswahl von meinen eigenen Texten:

November-Namen

Aller-Heiligen

Aller-Seelen

Buß- und Bet-Tag

Sankt Martin

Ewigkeits-Sonntag

Dunkelheit

Kälte

Lichter

...

 *

 Oktober-Orte

 Mir fehlen die Worte,

um das besondere Licht im Oktober zu beschreiben,
denn es scheint mir mehr zu sein als „golden“...

Der Tag beginnt manchmal scheinbar
in allen möglichen Rot-Tönen
und schimmert später
durch die verfärbten Blätter...
Ich sehe gelbe, hellrote und dunkelrote, braune
und staune über die gemischten Töne!
Es kommt mir manchmal vor, als könnte ich ihre Töne im Farbenspiel hören

wie eine Melodie,
die von einem Orchester im Freien gespielt wird...

Das sind genau die Orte im Oktober,
die ich mit offenen Augen und Ohren
in Gedanken und auf Füßen besuche,
um auch diesen Herbst wieder
mit allen Sinnen zu genießen!

Nur so kann ich ihn überleben,
denn ohne Oktober-Orte
fehlen mir wichtige und wohlklingende Worte...

 

© Bettina Oehm - Bonn, am 18. Oktober 2016

*

HERBST-GERUCH

Plötzlich ist er da,
während ich mit meinem Fahrrad
über bunte Blätter fahr`:

Der Geruch des Herbstes!
In meiner Nase riecht der HERBST herb!

Wie riecht er für Dich?
Sag` es mir in einem Gedicht…

© Bettina Oehm - Bonn, im September  2016

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*

 

FREMDE HÄNDE

Ich liebe
alles Fremde!
Es fasziniert mich ohne Ende,
wenn ich mich
hier und dahin wende...

Zuerst für einen Augen-Blick
weitet sich mein Blick
und dann auch
beim Blick
auf mein Leben zurück...

Da treffe ich auf
einst Fremde,
die heute sind meine Freunde:
Unsere Angst floh vor aller Fremde,
als wir uns reichten unsere Hände...

 

© Bettina Oehm - Bonn, im August 2016

 *

 Liebe

Wo bist Du?
Wie fühlst Du Dich an?

Ich schaue mich um und sehe staunend
in eine Welt voller Natur:
Blühende Blumen,
bunte Blätter an den Bäumen,
duftende Kräuter,
Getreide auf den Feldern,
reife Früchte überall und höre:
Brummende Hummeln und Bienen,
die diese Früchte erst haben
fruchten und wachsen lassen.
Zur Stärkung gönne ich mir

goldfarbenen Honig!

Was können wir noch hören und sehen?
Zwitschernde Vögel,
Wasser in Flüssen, am Meer und in Seen
und über uns Allen
ein weiter Himmel mit Lichtern,
die unsere Wege erhellen...

Ich kann mich manchmal satt sehen an dieser Vielfalt
und dabei spüre ich Dich:
Meine Liebe tief verwurzelt in mir für mich und für Dich!
Ohne Dich könnte ich nicht leben!
Ohne Dich könnte ich nicht lieben!
Weil es Dich gibt,
bin ich hier und danke Dir dafür!
Wie kann ich Dich vor Zerstörung bewahren?
Meine tiefe Liebe zu Dir
erzeugt auch viele Fragen...

 

© Bettina Oehm - Bonn, im August 2016

 

 *

 

Meine Liebe für Essen

Wie wäre es,
wenn wir beim Essen
das Genießen nicht vergessen
und staunen über
Farben, Formen, Gerüche und Geschmack...?

Wie wäre es,
wenn wir uns in aller Ruhe
diesem Geschenk zu wenden
statt uns dabei noch fort zu bewegen
als hätten wir nur noch Zeit für
alles Andere und Jeden?

Ja, ich wünsche mir,
den Wert des Essens zu schätzen -
es wert zu schätzen!

Können wir dabei das gehaltvolle Essen
als einen Schatz ermessen?

In diesem Sinne
wünsche ich uns Allen:

Einen guten Appetit!
Wohl bekomm's!
Es möge munden und
unser Leben abrunden...

 

© Bettina Oehm - Bonn, im August 2016

 

 *

 ERD-SONNEN

Sie recken sich der himmlischen Sonne entgegen...
Sind wir zugegen - können wir ein lustiges Schauspiel erleben:
Hunderte von Köpfen auf einem Feld
wenden sich gleichzeitig und scheinen dazu bereit,
Licht und Wärme zu tanken...

Ihre Blüten wirken wie ein von
Sonnenstrahlen gerahmtes Gesicht...
In meinen Augen sind sie ein lebendig gewordenes
Blumen-Gedicht!

Bei Licht besehen lachen sie direkt in mein Gesicht!
Erreichen diese Strahlen auch dich?
Alles in mir wird hell...
Deshalb suche ich sie schnell
und gönne mir immer wieder ihren Anblick
für einen Augenblick.

Es ist, als ob sie uns als Sonnen auf unserer Erde
daran erinnern, dass Lachen, Licht und Liebe
wieder werde...

 

© Bettina Oehm - Bonn, am 18. September 2016

 

 *

 

 Sternen-Staub

Wie einen Stern in mir
fühlte ich Dich wachsen...
Nach neun Monaten durfte ich Dich gebären!
Um Dich als schöpferisches Wunder zu ehren,
nannten wir Dich:
*
Stella!
*
Wie stark und tief mit allem
Sternen-Staub in mir
ich Dich liebe,
ist so unbeschreiblich für mich
wie die
zahllosen Gestirne über uns am Firmament...

Meine Worte
haben ein End'!

 

Bettina Oehm - Bonn, am 27. August 2016

 

 *

 

Wer Texte (eigene oder meine) vertont haben möchte (z.B. auf einer CD),

kann eine Produktion bei mir bestellen unter: 

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